Vom Familienbetrieb zur modernen Produktionsstätte

Firmengebäude um 1900
Pinsel für den Künstlerbedarf
Traditionelle Pinselproduktion
"Für verwöhnte Ansprüche"
Erweiterung der Pinselfabrik
Ständige Sortimentsergänzungen
Alles für den perfekten Anstrich
1996: 100 Jahre FÜHR Pinsel
Moderne Pinselproduktion
2005: Umzug ins neue Gebäude
2006: Messeauftritt Practical World

1896
Johann Führ, der Sohn einer Pinselmacherin, gründet das Unternehmen Führ Pinsel in Bechhofen a.d. Heide, dem Zentrum der deutschen Pinselherstellung.

1900
Umzug in ein neues Firmengebäude. Johann Führ beschäftigt zu diesem Zeitpunkt 5 Mitarbeiter in seiner Pinselproduktion.

um 1918
Entwicklung eines eigenständigen Vertriebssystems, wodurch sich Johann Führ von den bisher belieferten Handelshäusern in Nürnberg lösen kann.

1920
Mit dem Eintritt der beiden Söhne des Unternehmers wird eine neue Produktionsstätte errichtet, um die mittlerweile auf 30 Mitarbeiter gewachsene Belegschaft als Meisterbetrieb im Pinselmacher-Handwerk aufnehmen zu können.

1938
Erschließung neuer Exportmärkte durch die Übernahme der Nachbarfirma Marx Schloss, deren jüdischer Inhaber Deutschland aufgrund der politischen Situation verlassen muss.

1939 - 1945
Die Rohstoff-Versorgungsengpässe während des 2. Weltkriegs stürzen das Unternehmen Führ in eine ernsthafte Krise, die jedoch spätestens mit der Währungsreform und Gründung der Bundesrepublik beendet ist.

ab 1950
Der Pioniergeist für handwerklichen Fortschritt und Handelsmanagement führt zu einem rasanten Aufschwung, der zudem durch die florierende Baukonjunktur begünstigt wird.

1952
Der Firmengründer Johann Führ verstirbt. Seine beiden Söhne übernehmen die Geschäftsführung und formen aus dem Lebenswerk ihres Vaters ein marktführendes Unternehmen.

um 1960
Die Erweiterung der Produktion mit einem zusätzlichen Standort in Langfurth, eine eigene Borstenzurichterei, Schlosserei sowie ein Zentrallager in Berlin bietet den mittlerweile 220 Beschäftigten sichere Arbeitsplätze.

80er Jahre
„Die Söhne der Söhne“, Gerhard und Rüdiger Führ, schließen an diese Tradition an, führen das Unternehmen in eine neue Zeit mit neuen Produktionsmethoden und neuen Marketingstrategien. Neue Verkaufswände mit optimaler Sortimentseinteilung werden für die an Bedeutung zunehmenden Bau- und Heimwerkermärkte entwickelt.

1996
Johann Führ & Söhne feiert sein 100jähriges Firmenjubiläum. Zeitgleich wird unter dem Leitmotiv „Made in Germany“ ein neues Markenzeichen konzipiert.

2004
Übernahme des Unternehmens durch die Nölle Holding und Consulting GmbH, Wuppertal; die Geschäftsführung wird von Dipl. Ökonom Michael A. Negritu übernommen. Somit wird die Fa. Führ unter dem Motto der Holding: „Systemanbieter mit Herstellerkompetenz“ zum strategischen Pinselhersteller in der Gruppe – Tradition: „Made in Germany“.

Dez. 2005
Umzug in ein neues Firmengebäude; Vergrößerung und Modernisierung der Produktion, des Lagers und der Logistik, um den wachsenden Anforderungen des Marktes, der Kunden und der Partner gerecht zu werden.

März 2006
Die Fa. Führ stellt sich auf der PRACTICAL WORLD / Eisenwarenmesse in Köln auf dem gemeinsamen Stand der NÖLLE Gruppe vor.

Juli 2006
Mit der Zusammenführung der Firmen „Johann Führ & Söhne Pinselfabrik GmbH“ und „Sterkel“, entsteht die gemeinsame „Führ & Sterkel GmbH“.